28.12.2020
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Weniger ist mehr (Teil sechs)

Was wäre Weihnachten ohne Geschenke? Vorallem bei den Kindern gehört es "einfach" dazu. Doch ist uns allen gar nicht bewusst, wie wir die Kinder mit Geschenken überfluten. Sie mit so viel Neuem reizen. Es ist verrückt. Jeder will etwas Schenken und obwohl man schon vieles besitzt, findet man immer noch etwas Neues, dass man sich wünschen kann. Oje..

Nun wir sind alle nur ein Spiegel unserer Konsumgesellschaft, und treiben es Jahr für Jahr auf die Spitze. Unglaublich. Einigen gelingt der Umgang etwas besser, aber müssen es immer noch mehr Geschenke sein?

Wir würden besser mehr Zeit mit unseren Liebsten verbringen, anstelle von Geschenken. Zusammen einen Ausflug in den Wald machen oder zusammen Spielen. Ein gutes Glas Wein trinken, zu einem geschmackvollen Brot, gereifter Käse und eine geräucherten Wurst. Zeit Schenken. Gemütliche Stunden verbringen. Etwas spannendes und neues ausprobieren. Neue Wege gehen und mutig sein. Abenteuer erleben, anstelle von Sicherheit.

Ich wurde auch gefragt, wie mein Stand an persönlichen Gegenständen nach den Weihnachten ist. Er hat sich gar nicht grossverändert. Eine tolle Thremosflasche mit persönlicher Widmung, ein tolles Buch mit geilen Tricks, um aus gebrauchten Gegenständen nochmals etwas zu basteln/bauen. Dazu noch 2-3 tolle, selbstgebastelte Sachen von meinen Jungs. 

Die haben sie mit grossem Stolz übergeben und dass freut mein Herz. Etwas selbst gemacht und Freude am Geben. Einfach wundervoll.

Denn viele Spielsachen werden nur kurze Zeit gebraucht und danach verschwienden Sie im Schrank oder in der Kiste. Niemand fraget mehr danach oder vermisst sie. Braucht man diese Sorte Geschenken wirklich?

Wie sieht es bei Euch aus? Was sind Eure Gedanken und Meinungen zu den vielen Gschenken?

Gespannt freue ich mich auf Eure Feedbacks.

Euer Blogger und Piratenbäcker 

Captain Tscheggee...