18.02.2019
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Blog Tag Zwei: für eine Woche Männerhaushalt

Die erste Nacht überstanden ohne Mama. Huch, sicher dem Kleinsten 10x den Nuggi gegeben und um 4.30 Uhr noch einen Schoppen. Sonst verlief die Nacht ziemlich gut.
Wir sind so um 7 Uhr aufgestanden und haben uns angezogen. Hände waschen, Gesicht waschen, und dann Frühstück holen im Parterre. Mhh... Wir essen drei Minuten Eier und „Schnetteli“ und trinken einen warmen Cacao.
Der Kleinste bekommt ein Stück Brot und es sieht aus unter dem Tisch, wie eine Bombe eingeschlagen hätte.
Nun bekommt Lino noch seinen Brei, alles wunderbar.
So was nun, etwas spielen, ach die grösseren Spielen Gugguenmusik, mit Schlagzeug und Pauke, tönt wirklich super.
Ohh... jetzt schlagen sie sich die Knebel um die Köpfe... aber das ist doch ganz Normal.
So noch kurz ins Büro, alles vorbereiten für Morgen. Deklarationen drucken, ein paar Rechnungen machen. check...

Winterkleider anziehen und ab nach draussen in den Schnee. Lino in den Kinderwagen, drei Runden drehen auf dem Parkplatz und zack ist er eingeschlafen. So ein Vorzeigebaby.
Mit den Grossen den Platz befreien vom Schnee. Nach 5 Minuten natürlich schon öde. Ab nach Hinten, da bauen wir nun ein Iglu, hat Mama mit Ihnen auch schon gemacht, also Idee geklaut.
Funktioniert ganz gut, doch der Schnee ist zu Nass und so fällt es beim 4. Ring zusammen. 
Zwischendurch noch Babo schreiben, und um Hilfe bitten, wegen der Waschmaschine und auch in der Backstube erscheint eine Fehlermeldung beim der Abwaschmaschine.
Lino wieder wach, die Grossen nass vom Schnee, gehen rein in die Wärme.
Auch Babo ist gekommen und wir versuchen zu fünft alles wieder in Gang zu bringen. 
Resultat: Backstuben Abwaschmaschine läuft wieder und haben sie dazu noch entkalkt.
Waschmaschine funktioniert noch nicht.
So ab zu Grosi, wir dürfen heute bei Ihr und Babo das Mittagessen geniessen. Juhuu, schon gekocht für heute.

Nach dem Essen sind alle Müde, wir gehen nach Hause und Lino geht schlafen. Die Grossen dürfen etwas TV schauen und ich schreibe an meinem Blog. Könnte aber gut auch etwas schlafen.
ach ja, ein grosses Dankeschön an meine liebe Frau, sie schickt uns bezaubernde Fotos.
Du hast es wirklich verdient Schatz. Geniesse die Zeit und Ruhe.
Unser Zvieri ist mit kleinen selbstgemachten Sandwiches wirklich der Knaller. Gut die Portion Früchte haben wir heute vergessen. Oh wie schade..
Danach hat jeder Zeit für sich. Tönt doch gut. 
Ziel ist es, dass die Kinder sich selbst beschäftigen und kreativ werden. Papa beobachtet das ganze Treiben, aber ohne Inputs. Und ab und zu lese ich in meinem Buch.
Auch bei Streitereien greife ich nicht ein und lasse das Ganze einfach geschehen. Ich muss zugeben, dies ist gar nicht so einfach. 
Doch ich bin sehr überrascht, wie gut sie miteinander spielen. Es klappt super. Auch fantastische Ideen entwickeln sich. Unser ganzer Wohnbereich wird zu einem tollen Hindernissparcours. Wirklich grosses Kino!

Der Kleinste weint nun schon eine ganze Weile. Mhh.. wann habe ich ihm zuletzt etwas zu Essen gegeben? Ja, ja, ja, der wird grossen Hunger haben. Ok, Brei wärmen im Wasserbad, ach und in die Hosen hat er auch noch gemacht. Check.
Windeln gewechselt, Brei gefüttert. Perfekt. Nun haben die Grossen auch Hunger. Heute essen wir Joghurt und etwas Aufschnitt, Brot darf nie Fehlen bei uns. 
Ohh, nun ruft die Mama an. Juhuu, dank Facetime können wir uns auch sehen, wirklich eine geniale Erfindung?? Bei Dir rauscht das Meer im Hintergrund und bei uns sieht man den Schnee.
Es ist toll Dich zu sehen und zu Hören. Ich verliebe mich immer wieder aufs Neue in Dich. Du siehst „ very hot“ aus und dein Lächeln verzaubert mich. 
Weiter gehts, der Kleinste hat anscheinend immer noch Hunger, machen wir nochmals einen Brei warm. Auch diesen putzt er weg. Bei mir kommt das schlechte Gewissen. Hab ich ihm zu viel gegeben? oder ist dies Normal? Gut was ist heute schon Normal.
Der Grösste sagt schon zum gefühlten 100. Mal: „Gäu Papi, es wär scho schön wenns Mami jetzt do wär“
„Jo das wärs, aber s Mami het das meh als verdienet Yann.“
„Jo Papi, das het si“
Wir alle gehen nochmals in die Backstube, dürfen noch alles zu Ende vorbereiten für den Montag. Nun macht es langsam keinen Spass mehr. Meine Nerven sind schon sehr strapaziert. 
Durch das Zwängeln noch versprochen, dass die Jungs eine Sendung schauen dürfen und wir dann schnurr straks ins Bett gehen. Klappt natürlich wie jeden Abend.
Der Kleinste arbeitet, dass seine Zähne kommen. Meiner lieben Frau noch rasch eine Sprachnachricht mit dem Schreien und Weinen schicken, so dass sie uns nicht allzu doll vermisst.
Noch kurz Abklären welche Zäpfchen ich in der Not geben könnte. Einfach zu Sicherheit. Danke Schatz.
Zahngel einreiben, einen Schoppen geben und dann schläft er wirklich gepflegt ein.
Auch die Grossen schlafen in dieser Zeit ein. Als ich die gute Nacht-Geschichte starten wollte, schliefen Sie schon. Klasse Geschichte muss dass gewesen sei - kurz und bündig.
Was für ein Anblick. Sie sind wirklich süss unsere Jungs. Ich liebe Sie über alles. Ein toller Tag durfte ich mit Ihnen verbringen.
Es sind die Personen um uns, welche unsere Tage so liebenswert machen.