31.01.2020
Kommentrare: 1

Zweite Staffel, Tag eins "Eine Woche reiner Männerhaushalt"

Ein Jahr ist vergangen seit der ersten Staffel, eine Woche reiner Männerhaushalt. Nun startet die
zweite Staffel, denn meine geliebte Frau durfte erneut in die wohlverdienten Ferien reisen. Und
wisst Ihr, Sie hat es mehr als verdient, eine kleine Auszeit zu geniessen. Einfach wieder mal sich
selbst in den Vordergrund stellen, und nein, nicht die Kinder, den Mann und auch nicht das
Unternehmen. Wieder mal eine Woche lang sich selbst pflegen, abschalten, ausschlafen, chillen,
lesen, Sport machen, oder einfach das wundervolle Leben schätzen und dankbar sein für Alles.

Der Tag startet früh, da dein Wecker früh geklinget hat. Und wie es so ist, waren plötzlich zwei der
drei Jungs wach um 4.00 Uhr. Naja, dass kann ja heiter werden, dachte ich. Nun zum Glück konnten
bald alle wieder einschlafen, ausser mir. Viele Gedanken schossen mir durch den Kopf, und da
unsere Backstubencrew viel Arbeit hatte und ich kurzerhand am Donnerstagabend mich noch
ausklinkte für heute, hatte ich etwas ein schlechtes Gewissen. Doch im Sinne der Familie, war es
sicher ein kluger Entscheid.

Um 7.30 Uhr waren die Grössen wach und wir standen auf. Wir staunten, als wir deine liebvollen
Botschaften an der Badezimmertür entdeckten. Herzlichen Dank, dass du auch kurz vor der Abreise
so fest an uns gedacht hast. Wir freuten uns riesig.
Ich konnte während Sie sich anzogen, mein Morgenritual durchziehen. Einfach toll so in den Tag zu
starten. Habt Ihr auch ein Morgenritual?

Alle waren hungrig und so gingen wir nach Unten um zu Frühstücken. Zuerst der ganzen Crew
guten Morgen sagen und kurz Informieren wie es gelaufen ist und einige Fragen beantworten.
Meine kurze Schlaflosigkeit, war wie erwartet unbegründet, sie hatten alles im Griff. Herzlichen
Dank an die gesamte Piratencrew, denn ohne so ein super Team, wäre es nicht möglich.
Dann haben wir lecker schmecker gefrühstückt. Ein grosse Privileg jeden Morgen frische
Backwaren zu geniessen. Einfach himmlisch.

Was geht denn nun ab? Die grösseren Jungs hatten schon die ersten Machtkämpfe und mir ging es
schon auf den Sack. Naja, ich muss auch ehrlich sagen, ich brauche immer einen halben Tag bis ich
mich an die Situtation gwöhnt habe, ohne meine Frau die Kinder zu fördern, fordern, und ihnen viel
zu lernen. Tönt toll oder? Denn das Wort erziehen finde ich scheusslich. Wir alle werden ja erzogen
um in ein System zu passen. So dass alle gleich sind, langweilig. Kein Platz mehr für Querdenker,
oder wie seht Ihr da?

Nun ging ich rasch ins Büro um Rechnungen auszudrucken und ein Telefon zu machen, und die
Jungs spielten toll miteinander. So wie ich es mir vorgestellt habe. Schatz, alles läuft wieder nach
Plan.
Als Lino um 9 Uhr auch wach wurde, konnten wir mit Ihm frühstücken und der Tag konnte so
richtig beginnen. Er sagte immer wieder "Mammammaaa", und unsere Antwort war: "Lino, die
Mama ist in den Ferien." Und dann Lino wieder: "Mammmaaa" und so ging es ein paar Mal hin und
her. Bis uns die Idee kam, Ihm immer mit Papppaaa zu antworten und plötzlich hatten wir ihn im
Sack.

Nach einigen Minuten gemeinsamen Spielens, machten wir uns auf den Weg mit dem Velo in den
Volg in Gontenschwil. Der jüngste bei mir hinten in seinem Sitz und die grösseren Beiden alleine
mit Ihren Velos auf der Strasse. Denn das muss doch geübt sein. Sie machten es hervorragend, nur
das Einspuren und Abbiegen müssen wir noch etwas lernen.
Nach dem Einkauf im Volg machen wir immer eine kurze Pause und schlürfen unsere Yogidrinks
und essen einen Apfel oder waren es Chips. Mhhh.. der Redaktion ?? ist es nicht gelungen, dies
aufzuklären.

Wieder zu Hause angekommen, haben wir ausgeräumt und dann schon bald mit dem Kochen
begonnen. Gewünscht wurde Spaghetti Carbonara und zur Vorspeise Nüsslisalat mit Ei (dieser war
schlussendlich nur für mich). Lino wünschte sich Solis- Salatsauce über die Spaghetti-Carbonara.
Mhh, was solls, dachte ich und für uns Drei diese Kombination schwer vorstellbar, aber ihm
schmeckte es auf jeden Fall.

Tisch abräumen und Abwaschen standen nun an, und meine erste metale Krise machte sich
bemerkbar. Normalerweise gehe ich nach dem Mittagessen Schlafen. Somit fährt mein Körper
automatisch etwas runter und ich musste mir mit zwei Riegel Schokolade etwas helfen. Dazu immer
wiederholend zu mir sagen: "Kevin, ruhig bleiben, positiv denken, du machst es doch sooo
toll." ?? (Postiv Mindset)
Lino ging nun ins Bett, Sven malte und Yann musste auch etwas ausruhen, er hat einen nervenden
Reizhusten, nur so nebenbei erwähnt. ??

Nach unserer vereinbarten Ruhezeit, wgingen wir nach draussen und spielten Rollhockey. Wir
mussten etwas Dampf ablassen an der frischen Luft. Ich schätze es sehr, denn durch die Kinder, bin
ich wieder viel mehr im Freien. Das tut mir immer sehr gut, für Körper, Geist und Seele.
Nach einer kurzen Z'Vieripause war uns allen klar, dass wir noch rasch in die Apotheke müssen. Es
musste für die bevorstehnde Nacht noch eine Lösung gegen den Husten her. Was haben wir für
hervorragende Unternehmen in unserer Region, denn wir wurden so tolle Beraten, herzlichen Dank.
Besucht die vielen Fachgeschäfte, damit sie uns noch lange erhalten bleiben.

Wieder zu Hause mit der ganzen Bande war es inzwischen 17.00 Uhr und die Kinder durften sich
selber beschäftigen. Ich hatte noch im Büro und in der Backstube zu tun, damit für den Samstag
alles bereit ist und läuft.

Als die Jungs immer wieder schrieen: "Papi mer händ Honger. Papi, wenn gehts äntli Znacht?"
wusste ich was zu tun war. Wir machten eine Suppe und dazu ein knuspriges Tscheggeebrot, Käse,
Joghurt und andere leckere Sachen.

Nun war es an der Zeit für unser Abendritual. Diveres Dehnübungen um zu Entspannen, den Körper
und Geist runter zu fahren. Danach Pyjama anziehen, Zähne putzen, Gesicht und Hände waschen,
und ab ins Bett. Eine Gutenachtgeschichte vorlesen und ganz viele Fragen zu Mami beantworten.
Den Tag reflektieren und schon bald sind alle Drei in Ihren Täumen versunken.

Fazit zu Tag eins: Aus meiner Sicht ist der erste Tag gut gelungen. Ich musste mich etwas an die
ganze Situation gewöhnen. Denn es ist eine riesen Leistung, was du meine liebe Frau jeden Tag
unter einen Hut bringen musst. Vorallem der Spagat zwischen Unternehmen und Familie ist eine
grosser Herausforderung. Es wird mir jedes Mal wieder bewusst und so lerne ich es auch noch mehr
schätzen. Herzlichen Dank Schatz für alles. Wir lieben dich.
Mein Wochenziel: Ruhig bleiben, den Jungs den Spagat lernen, gesund Essen, wenig TV schauen,
Ruhepausen wo sie sich selber beschäftigen dürfen, Rituale aufbauen, viel an der frischen Luft sein.

Was ist dein Wochenziel?

Herzlichen Dank fürs Lesen, Teilen, Liken und Kommentieren
Euer Blogger und Piratenbäcker Captain Tscheggee Kev
Jeden Samstag leckere Butterzöpfe vom Piratenbeck. Kommt vorbei...

Kommentare

02.02.2020 18:43
Nonna

So toll Kevin