22.07.2019
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Liebe Mütter und Väter ich bewundere Euch alle

Dieser Blog ist allen gewidmet die zu Hause die Kinder betreuen und die Hausarbeit machen. Herzlichen Dank für Eure Investition in die Zukunft.

Mhh... wie finde ich die richtigen Worte für den Einstieg?

Ist euch eigentlich bewusst, was viele Mütter/Väter die zu Hause die Kinder Betreuen eigentlich täglich leisten?

Aus meiner Sicht und eigener Erfahrung möchte ich meiner lieben Frau wirklich wieder mal die Lorbeeren überreichen. Sie ist einfach unglaublich. Täglich um unsere fantastischen Jungs, erfordert riesen grossen Einsatz. Immer da, immer Aufräumen, immer Waschen, immer Kochen, immer irgendwohin, Zahnarzt, Doktor, Einkaufen, puhh... da kommt mächtig was zusammen. Dann die eigenen sozialen Kontakte pfelgen, selber mal zum Coiffeur, aber halt, da müssen die Kinder zuerst irgendwo untergebracht werden. Klar versuche ich so viel da zu sein und zu helfen, aber eben meistens zu wenig. Nicht so wie du es verdient hättest. Du musst auf vieles Verzichten und ich, ach ich lebe mein Leben weiter ;-)

Ist doch wahr liebe Männer, wir gehen selbstverständlich unserer Arbeit nach, und ja es dauert am Abend mal länger, viel zu tun. Klar. Die Frau ist ja zu Hause und wenn sie am Abend einen Termin hat und wir länger Arbeiten, muss sie einen Hütedienst organisieren, oder Ihren Termin absagen. Ist ja selbstverständlich. Sie macht es meistens, ohne grossen Aufschrei gegen aussen. What the fuck?

Ja und klar wir pflegen unsere Hobby's auch weiterhin, sind im Verein, im Vorstand, in einem OK. Alles kein Problem, wir haben ja auch den ganzen Tag gearbeitet und somit uns diese Freiheit ja auch verdient. Und die liebe Partnerin/Ehefrau? Sie etwa nicht?

Ah noch einen Klassiker, das geliebte Networking. Ach ja, mal noch auf ein Bier am Abend mit dem Chef? Steigert vielleicht die Aufstiegsmöglichkeiten, wie das längere Arbeiten auch. Ist ja bei mir nicht anderst. Mal dort einen Sponsorenanlass, mal bei den Donatoren mein Gesicht zeigen, oh Schatz, da muss ich wirklich dringend noch hin. Kommt euch dieser Satz bekannt vor?

Und wenn meine liebe Frau mal einen Termin hat, uh Schatz, da bin ich auch schon weg, Sorry. Die meisten Männer können mehr oder weniger das Leben weiterführen wie vorhin. Uns mal im Büro verkrichen, weil wir dringend noch etwas erledigen müssen. Eigentlich schon Krass, aber ich habe auch viel das Gefühl, dass es einfach so ist. Und es so in Ordunung ist. Nein verdammt nochmal. 

Kommen wir nach Hause, ist die Frau auch müde, hat auch einen strengen Tag gehabt, hat mit den Kindern auseinandersetzungen gehabt und und und... Denkt dran beim nächsten nach Hause kommen und helft der Frau/Mann.

Jemand muss ja das Geld nach Hause bringen. Klassiker Spuch von uns Männern. Dies ist ja ganz klar, da habe ich auch gar keinen Einwand. Doch könnten wir Männer vielleicht mit den Hobbies etwas kürzer treten in dieser Zeit? Hegt keinen groll gegen mich, ich schaffe es ja auch nicht.

Es gibt natürlich auch Männer die zu Hause sind und die Frauen arbeiten gehen. Solche Gedanken habe ich mir auch schon gemacht. Ist aber dann gar nicht so einfach. Man verliert das Ansehen, holt man sich ja teils über die Arbeit, auch das Selbstwertgefühl bricht zusammen. Man wird in der Arbeitswelt nicht mehr gebraucht und wir Schweizer definieren uns über die Arbeit /Hobbys. 

Die Frau ist dann auf Achse, erlebt viel, erzählt euch zu Hause von der Arbeit, von den Meetings, geht dann auf ein Bier mit der Chefin/Chef, besucht Networkinganlässe, und so weiter. Puhh, dass ist dann schwerer Tabak Männer.

Reflektiert mal Euer Leben? Redet offen mit dem Partner/in. Sucht gute Lösungen, die für Beide passen. Helft einander und nicht gegeneinander. Macht euch keine Vorwürfe, sonder zusammen seid Ihr stark.

Wie gesagt, es gibt immer auch Männer die zu Hause bleiben, zum Schreiben, nehme ich jeweils eine Form. Gemeint sind immer beide Varianten.

Nutzt die Zeit im Sommer um das ganze Leben zu reflektieren, Träume verwirklichen, neue Wege zu gehen und hey habt Spass am Leben.

Euer Blogger und Piratenbeck Captain Tscheggee Kev