18.02.2019
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Blog Tag Acht: für eine Woche Männerhaushalt

Die Nacht verlief super. Alle haben durchgeschlafen, auch Mister Lino.
Als ich erwachte und aufgestanden bin, habe ich kurz die Mails gecheckt. Und siehe da, promt ist für heute noch mitten in der Nacht eine Canapé Bestellung eingetroffen. Kurz in die Backstube telefonieren und die Anweisung geben, diese noch zu machen. Oh Schreck auch eine Brotbestellung, welche vor 2 Wochen per WhatsApp bei mir eingeganen war, hatte ich vergessen, auch dies wurde noch produziert. Natürlich stiess dass bei meinem Team nicht auf sehr grosse Begeisterung, denn sie hatten schon fast Feierabend.

Ich bin von Null auf Hundert in den Tag gestartet.
Ich konnte wie gewünscht mein Morgenritual durchführen. Meine Jungs sind nun alle wach. Hände und Gesicht waschen, Mund spülen oder Zähne putzen und dann anziehen. Sie durften wählen ob Jeans oder Trainerhosen? Natürlich machten die Trainerhosen das Rennen.
Yann holte die Frühstücksbrötchen unten und somit konnten wir mit einem leckeren Frühstück in den Tag starten.
Kurz mit Dir schreiben, meine so sehr geliebte Frau.
Jetzt war Aufräumen und Putzen angesagt. Die Grossen haben toll mitgeholfen und es sieht super aus. Auch das Badezimmer inkl. Spiegel haben wir gereiningt.
So ab in die Waschküche um nochmals zu Waschen. Die Maschine ist noch voll und läuft mit Wäsche vom Piratenbeck. Ok, so trenne ich 40 und 60 Grad Wäsche, somit ist alles bereit.
Rasch mit meinem Mami telefoniere, und fragen wie es Ihr geht. Es ist alles gut. Sie macht mich noch auf den Zeitungsartikel in der Schweiz am Wochende aufmerksam. Über die Übernahme des Café Himmel in Baden durch die Bäckerei Frey wird fast eine ganze Seite berichtet. Wow, toll, dass die ganze Belegschaft übernommen wird. (habe den Artikel natürlich erst nach dem Telefongespräch gelesen)
Ein kurzes Gespräch mit unserer tollen Verkaufs-Chefin geführt. So bin ich wieder auf dem aktuellen Stand.
Jetzt denkt ihr sicher, wo sind denn die Jungs. Einer im Keller mit der Trommel, einer mit der Trompete in der Backstube und der kleinste am Schlafen. 
Natürlich geht es nicht lange und der Trompeter und der Drummer kommen sich in die Quere. Aber hey, dass ist doch ganz Normal..
Lino ist durch die wirklich tollen Töne von den beiden Musikern auch wieder erwacht. Ich wärme seinen Brei, doch es scheint ihm gar nicht zu schmecken. Dann lassen wirs halt sein.
Da wir die Abfahrt der Männer um 12.30 Uhr schauen wollen, entschliesse ich mich vorher noch im Restaurant Löwen Essen zu gehen. Mhh... es war wirklich sehr lecker.. Herzlichen Dank. 
Auch lustige Gespräche zwischen meinen Jungs und ein paar Gästen sind entstanden. Und auch da wussten fast alle von meinem Blog.

Fast pünktlich waren wir zurück, nur sind die gar noch nicht am Fahren. Das Wetter spielt nicht mit. Yann und Sven erkläre ich, was eine Startzeit Verschiebung bedeutet. Und darf trotzdem immer wieder auf die Frage „wenn fohts äntli a?“ antworten.
Dazwischen zeigen sie den Halfpipe Final der Snowboarder. Krass, was die da für Tricks zeigen. Und herrlich das Interview mit Pat Burgener. Erfrischend und voller Lebensfreude.
Nun starten sie endlich, die Abfahrer. Gespannt warten wir auf unser Ass Beat Feuz. Er zeigt eine klasse Fahrt, wie schon den ganzen Winter. Leider „nur“ der 4. Platz, und dieser interessiert an einer WM keine Sau. Aber er kann seine Leistung fast immer auf den Punkt abrufen., Beeindruckend. Leider spielt das Wetter heute nicht so mit. Als ich zu meinen Grossen sage „hey die gsähnd jo gar nüt! Das hätt mer sölle Absäge. Das esch doch gföhrli“
De seit de Yann: „Papi, mis Skirönne esch letsch Johr ou bi Näbu und Schnee gsi.“
Ich: „Jo das stemmt Yann, aber die fahre so schnell wie mer mit em Outo uf de Outobahn.“
Yann: „jo i dänk ou Papi ond i be Zwöite worde ond de Feuz nor Vierte.“
Herrlech?? 
Wir warten noch gespannt bis zur Nummer 46 (schafft die Sensation doch nicht), eigentlich nur ich, die Jungs spielen schön miteinander. 
Lino bekommt seinen Schoppen und dann gehen wir Blumen kaufen. Ich rufe kurz an, damit sie alles vorbereiten können. Somit kann ich mit den Kids nur rein und wieder raus. Echt toll sehen die Blumen aus. Herzlichen Dank an Maison Fleur&Flair in Reinach.
Wir fahren zu Nonna und ich übergebe Ihr als Dank für Ihre so tolle Unterstützung ein wunderschönes Blumengesteck.
Dann fahren wir zu meinem Mami und auch Ihr überreiche ich als Dank für Ihre so tolle Unterstützung ein wunderschönes Blumengesteck.
Gleichzeitig laden wir meinen Papa auf, wir wollen noch den Holzofen vor die Eishalle in Reinach stellen. Er kommt zur Unterstützung mit.
Wir besprechen mit Mathias vor Ort, wo wir ihn hinstellen und somit beginne ich zu manövrieren. Es klappt super und nach kurzer Zeit steht der Holzofen perfekt.
Klasse.
Nun bringen wir Babo wieder nach Hause und fahren noch zu Linos Gotti und stellen Ihr als Dankeschön für Ihre Unterstützung ein wunderschönes Blumengesteck vor die Haustüre (Sie ist nicht zu Hause)
Dankbarkeit ist etwas vom Wichtigsten. Seid Dankbar für erhaltene Unterstützung, wenn Ihr Unterstützung geniesst. Seid Dankbar für gute Gesundheit, wenn Ihr gesund seid. Seid Dankbar für euren Job, wenn ihr einen Job habt. Seid Dankbar fürs Essen, wenn Ihr Nahrung habt. 
Jeder hat einen Grund um Dankbar zu sein.
Und hey wir dürfen Dankbarkeit auch zeigen und aussprechen. Es muss nicht in Form von Geschenken sein. Ein von Herzen kommendes „Dankeschön“ ist doch schon sehr viel Wert. 
Oder wie wäre es mal wieder deiner Frau / deinem Mann oder Partner/Partnerin „Dankeschön“ zu sagen.

Die Jungs wollen nun sofort nach Hause, und einfach „nochli deheime si“
Nach dem Nachtessen dürfen sie nochmals Ihre obligate Fernsehsendung schauen. Ich habe gemerkt, dass man von unserem Aufräumen und Putzen nicht mehr viel sieht.  Ok, dann nochmals Staubsaugen und Ordnung machen. So jetzt siehts ganz ok aus.
Lino waschen. Pyjama an. Schoppen getrunken. Schläft.
Die Grossen sind nun an der Reihe, es verläuft wie jeden Abend. Yann macht vorwärts und Sven jammert und verzögert alles. 
Ich sage ihm, wow, Sven ich gratuliere dir, du hast wirklich jeden Abend die gleiche Leier abgezogen.  Wir alle mussten herzhaft Lachen und schwups waren sie im Bett.
Meine Gutenacht Geschichte war wieder toll Erfunden, gespickt mit Wahrheiten und Weisheiten.
Alle schlafen nun wie süsse Engel. Einfach allerliebst unsere drei Jungs. Das Schönste auf Erden sind die eigenen Kinder mit all den damit verbundenen Turbulenzen.
Nun die Blumen für meine Frau auf den Tisch stellen und natürlich liebe Worte dazu schreiben.
Meine liebe Frau ist nun wieder gelandet und wir alle werden dich morgen endlich wieder in die Arme nehmen, juhuuu...

Also ich hoffe schon, dass ich noch wach bin, bis du nach Hause kommst.
Euer Blogger und Piratenbeck Kevin Sollberger alias Captain Tscheggee